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Besichtigung

Mögliche Anlaufstellen

Unterstützung, Beratung und weitere Orientierung

Hinweise zur Auswahl

Hier finden Sie eine Übersicht möglicher Anlaufstellen, Initiativen und Verbände, die sich mit den Themen Behandlungsfehlern, Patient:innenrechten oder Unterstützung nach medizinischen Schadensereignissen befassen.

Die Zusammenstellung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und ist keine Empfehlung oder Bewertung der genannten Angebote. Uns erreichen unterschiedliche Erfahrungen von Betroffenen. Bitte prüfen Sie daher eigenständig, welche Anlaufstelle zu Ihrer Situation passt.

Beratung und Schlichtung

Stiftung Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD)

Kostenfreie und unabhängige Beratung, auch zu Patient:innenrechten und Behandlungsfehlern.

Gutachterkommission der Landesärztekammern

Bei den Landesärztekammern können Patient:innen vermutete Behandlungsfehler kostenlos prüfen lassen. Die Gutachterkommissionen und Schlichtungsstellen klären Fälle außergerichtlich und hemmen dabei die Verjährungsfrist.

Der Medizinische Dienst der Krankenkassen

Gesetzliche Krankenkassen müssen ihre Versicherten bei Verdacht auf Behandlungsfehler unterstützen – z. B. durch ein kostenloses Gutachten des Medizinischen Dienstes.​

Deutsche Stiftung Patientenschutz 

Für Schwerstkranke, Pflegebedürftige und Sterbende. Am Patientenschutztelefon werden Fragen rund um Vorsorge, schwere Krankheit, Pflegemängel, Kassenleistungen etc. beantwortet.​​

Rechtsbeistand

Bitte beachten Sie:

Fokus Behandlungsfehler e.V. leistet keine anwaltliche Beratung und vermittelt keine Mandate. Betroffene sollten eigenständig prüfen, welche Kanzlei zu ihrem Anliegen passt.

Aus unserer Sicht kann es sinnvoll sein, Anwält:innen im Bereich Medizinrecht zu wählen, die ausschließlich oder überwiegend die Patient:innenseite vertreten. Wichtig ist außerdem, dass die Kanzlei zu dem Weg passt, den Sie prüfen möchten – etwa zivilrechtlich oder strafrechtlich.

Medizinrechtsanwälte e.V.

Ein Zusammenschluss von Anwält:innen für Medizinrecht, deren Tätigkeitsschwerpunkt in der Vertretung geschädigter Patient:innen liegt. Diese Anlaufstelle bietet nach vorheriger Anforderung eines Beratungsscheins ein einmaliges, kostenloses Orientierungsgespräch bei einem bundesweit tätigen Vertrauensanwalt für Medizin.

Kanzleien für Medizinrecht

Von Mitgliedern unseres Vereins wurden unter anderem folgende Kanzleien positiv genannt:

Transparenzhinweis

Die Medizinrechtsanwältin Irem Jung unterstützt Fokus Behandlungsfehler e.V. fachlich und ehrenamtlich. 

Behandlungsfehler melden

Mehr-Patientensicherheit.de

Ein Angebot des VDEK (Verband der Ersatzkassen e. V. ) in Kooperation mit u.a. der Deutschen Gesellschaft für Patientensicherheit (DGPS) gibt Patient:innen oder Angehörigen die Möglichkeit, von kritischen Erlebnissen im Gesundheitswesen zu berichten. Die Berichte werden von einem Expertenteam analysiert. So hilft der Beitrag, die Patientensicherheit zu erhöhen, indem aus den Erfahrungen gelernt und in Zukunft ähnliche Fehler vermieden werden können.

Krankenhausinterne Anlaufstellen

Bei Beschwerden über Abläufe, Kommunikation, Hygiene oder den Umgang mit einem kritischen Ereignis können Betroffene sich an das Beschwerdemanagement der jeweiligen Klinik wenden. In vielen Krankenhäusern gibt es außerdem Patientenfürsprecher:innen, die Anliegen aufnehmen und gegenüber der Klinik vermitteln können.

Krankenkasse

Gesetzlich Versicherte können sich bei einem Verdacht auf einen Behandlungsfehler an ihre Krankenkasse wenden. Die Krankenkasse kann den Medizinischen Dienst mit einer fachlichen Begutachtung beauftragen.

Ärztekammer bzw. kassenärztliche Vereinigung

Bei Beschwerden über ärztliches Verhalten oder mögliche Berufspflichtverletzungen können die zuständige Ärztekammer oder, im ambulanten Bereich, die Kassenärztliche Vereinigung eine Anlaufstelle sein. Diese Stellen prüfen jedoch nicht automatisch Schadenersatzansprüche und ersetzen keine anwaltliche Beratung.

Selbsthilfe

​​​Selbsthilfegemeinschaft Medizingeschädigter - Patient im Mittelpunkt e.V.

Der Verein ist ein Selbsthilfeverein und wendet sich an medizingeschädigte Patienten/Unfallopfer und deren Angehörige. Ziel des Vereins ist es Betroffenen, einzeln oder in Gruppen, die Möglichkeit zu bieten, Information zu finden, sich in Selbsthilfegruppen (auch online) auszutauschen und sich selbst einzubringen

 

KISS - Kontakt- und Informationsstellen für Selbsthilfe

KISS-Stellen beraten vor Ort, vermitteln bestehende Selbsthilfegruppen oder unterstützen bei der Gründung einer eigenen Gruppe – auch zu seltenen oder belastenden Themen wie schweren Behandlungsfehlern.

Recherchierbar online mit: KISS Selbsthilfe + [Stadtname]

Was hab' ich? 
Hier können Patient:innen ihre Arztbriefe einreichen und erhalten leicht verständ­liche Erläuterungen ihrer medizinischen Befunde – kostenlos und anonym. Ehrenamtlich erstellt von einem großen Mediziner:innen-Team.​​

Trauer
(für Angehörige)

Via. Trauer neu denken.

Kostenlose und persönliche Online-Trauerbegleitung der Malteser.  

Trosthelden

Vermittlung von Gesprächspartner:innen für Trauernde, die Ahnliches erlebt haben. 

Verwaiste Eltern e.V. 

Begleitende Angebote nach Tod eines Kindes.

Hinweis: Diverse kirchliche, caritative und andere gemeinnützige Träger bieten bundesweit Trauergruppen, Seelsorge und persönliche Begleitung für Hinterbliebene an – in der Regel konfessionsunabhängig und über regionale Portale oder die Websites der Anbieter auffindbar, etwa bei Malteser Hilfsdienst, Caritas, Diakonie, Kirchen sowie Hospiz- und Palliativdiensten.

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